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Survival
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Survival Fakt #233

Diese winzigen Tiere lagen 24.000 Jahre gefroren in Sibirien und klonten sich danach einfach weiter

Forschende haben ein etwa 24.000 Jahre altes bdelloides Rädertierchen aus sibirischem Permafrost wiederbelebt, und nach dem Auftauen hat es sich selbstständig vermehrt.

22. Oktober 2026 · 2 Min. Lesezeit · 3 Quellen

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Als dieses Tier eingefroren wurde, liefen noch Wollhaarmammuts herum. Rund 24.000 Jahre später taute es auf und fing an, Kopien von sich selbst zu machen.

Ein Bohrkern aus Sibirien

Das Wesen ist ein bdelloides Rädertierchen aus der Gattung Adineta: ein mikroskopisch kleines, vielzelliges Tier, das normalerweise in Süßwasser oder feuchtem Boden lebt. Forschende bohrten nahe dem Fluss Alazeya in Sibirien Permafrost-Kerne aus 11,5 Fuß (etwa 3,5 Meter) Tiefe. Eine Radiokarbondatierung des umgebenden Bodens ergab ein Alter von etwa 24.000 Jahren.

Die Wiederbelebung klingt fast zu einfach. Laut Smithsonian Magazine erklärte Mitautor Stas Malavin vom Labor für Bodenkryologie in Russland das so: ein Stück Permafrost mit einem passenden Nährmedium in eine Petrischale legen und warten, bis ruhende Organismen sich erholen, sich bewegen und vermehren. „Wir haben Tiere wiederbelebt, die Wollhaarmammuts gesehen haben, und das ist ziemlich beeindruckend“, sagte er.

Per Klon in die Gegenwart

Nach dem Auftauen vermehrte sich das Rädertierchen durch Parthenogenese, also eine Jungfernzeugung ohne Partner, die Klone hervorbringt. Das berichtet die US-amerikanische National Science Foundation, die die Arbeit finanziert hat. Die Studie erschien 2021 im Fachjournal Current Biology.

Bis dahin hatten gefrorene Rädertierchen eine deutlich kürzere Bilanz: Frühere Berichte sprachen von 6 bis 10 Jahren bei Temperaturen zwischen minus 20 und 0 Grad Celsius. Im Labor fror das Team Dutzende Rädertierchen ein und taute sie wieder auf. Ergebnis: Sie überstanden die Bildung von Eiskristallen beim langsamen Einfrieren. Die Forschenden vermuten einen Mechanismus, der Zellen und Organe bei sehr tiefen Temperaturen schützt.

Bonusfakt: Rädertierchen sind nicht die einzigen Eiszeit-Rückkehrer. Laut Smithsonian Magazine wurde schon früher ein Fadenwurm wiederbelebt, der schätzungsweise 32.000 bis 42.000 Jahre in Sibirien gefroren war.

Malavin nannte den Fund den bisher härtesten Beweis dafür, dass diese Tiere Zehntausende Jahre in einem Ruhezustand überstehen können. Er räumt aber auch ein, dass noch unklar ist, was es überhaupt braucht, um auch nur ein paar Jahre im Eis zu überleben. Großes Rätsel, winziges Tier.

Die Beweise

  1. 1Smithsonian Magazine: Scientists Revive Tiny Animals That Spent 24,000 Years on Ice
  2. 2NSF Stories: Arctic rotifers still alive after 24,000 years in a frozen state
  3. 3Sci.News: Frozen Microscopic Animals Brought Back to Life after 24,000 Years

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🎃 Der goldene Kürbis! Hier ist dein geheimer Halloween-Fakt:

Die ersten Kürbislaternen waren Rüben. In Irland und anderen keltischen Gegenden schnitzten Menschen im 19. und frühen 20. Jahrhundert Fratzen in Rüben, manchmal auch in Kartoffeln oder Rote Bete, und stellten eine Kerze hinein. Das sollte den ruhelosen Geist „Stingy Jack“ fernhalten, der weder in den Himmel noch in die Hölle durfte. Im irischen Nationalmuseum in County Mayo liegt bis heute der Gipsabguss einer geschnitzten Rübe aus Donegal mit einem „verkniffenen, wütenden Gesicht“.

Quelle: Smithsonian Magazine