Und ja, das stimmt wirklich.

Ozean & Tiefsee
WTF?!
Ozean & Tiefsee Fakt #217

Nur gut ein Viertel des Meeresbodens ist genau kartiert

Laut dem Projekt Seabed 2030 waren im Juni 2024 erst 26,1 Prozent des Meeresbodens mit moderner Technik genau vermessen. Der Rest ist nur grob bekannt.

21. Oktober 2026 · 2 Min. Lesezeit · 2 Quellen

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Welche Zahl gehört in die Lücke?

Laut dem Projekt Seabed 2030 waren im Juni 2024 erst ___ Prozent des Meeresbodens mit moderner Technik genau vermessen. Der Rest ist nur grob bekannt.

Dein Urteil

Wie findest du diesen Fakt?

Dass Ozeane den größten Teil der Erde bedecken, weiß jedes Kind. Weniger bekannt ist, wie wenig wir über ihren Boden wissen. Der Großteil ist bis heute nicht genau vermessen.

Ein großer weißer Fleck

Natürlich gibt es Karten vom gesamten Meeresboden. Sie beruhen aber zu großen Teilen auf Messungen aus dem All, die nur ein grobes Bild liefern. Berge, Schluchten und Ebenen am Grund sind darauf nur sehr verschwommen zu sehen.

Genau wird es erst, wenn Schiffe den Boden mit Schall abtasten. Dabei senden sie Schallwellen nach unten und messen, wie lange das Echo braucht. Genau das will das internationale Projekt Seabed 2030 für den gesamten Meeresboden erreichen, und zwar bis 2030.

Der Fortschritt

Laut Engadget war 2022 knapp ein Viertel geschafft, nämlich 23,4 Prozent. Allein im Jahr davor kamen rund 3,8 Millionen Quadratmeilen dazu, also fast zehn Millionen Quadratkilometer.

Im Juni 2024, am Welttag der Hydrografie, meldete Seabed 2030 dann laut dem Center for Coastal and Ocean Mapping der University of New Hampshire einen Stand von 26,1 Prozent. Das heißt im Umkehrschluss: Fast drei Viertel des Meeresbodens sind noch nicht in hoher Auflösung bekannt.

Bonusfakt: Laut Engadget kam der große Sprung vor allem aus Archiven. Viele Messungen gab es längst, sie lagen nur bei Regierungen und Firmen, die sie nach und nach für das Projekt öffnen.

Warum ist das wichtig? Genaue Karten helfen dabei, Tsunamis besser vorherzusagen, Schiffe und Unterseekabel sicher zu führen und Lebensräume am Meeresgrund zu schützen. Sie zeigen außerdem, wie Strömungen über den Boden fließen und das Klima beeinflussen.

Bis 2030 bleibt also noch einiges zu tun. Bis dahin gilt: Über die Oberfläche anderer Himmelskörper wissen wir teils mehr als über den Boden direkt unter unseren Schiffen.

Wer am Strand steht und aufs Meer schaut, blickt also auf eine der letzten großen unbekannten Landschaften der Erde.

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Die Beweise

  1. 1UNH Center for Coastal and Ocean Mapping: Seabed 2030 Announces Latest Progress on World Hydrography Day
  2. 2Engadget: Almost a quarter of the ocean floor is now mapped

Wie WTF ist das?

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🎃 Der goldene Kürbis! Hier ist dein geheimer Halloween-Fakt:

Die ersten Kürbislaternen waren Rüben. In Irland und anderen keltischen Gegenden schnitzten Menschen im 19. und frühen 20. Jahrhundert Fratzen in Rüben, manchmal auch in Kartoffeln oder Rote Bete, und stellten eine Kerze hinein. Das sollte den ruhelosen Geist „Stingy Jack“ fernhalten, der weder in den Himmel noch in die Hölle durfte. Im irischen Nationalmuseum in County Mayo liegt bis heute der Gipsabguss einer geschnitzten Rübe aus Donegal mit einem „verkniffenen, wütenden Gesicht“.

Quelle: Smithsonian Magazine