Und ja, das stimmt wirklich.

Marken & Erfindungen
WTF?!
Marken & Erfindungen Fakt #156

Die Frisbee ist nach einer Pie-Bäckerei benannt, nur falsch geschrieben

Der Name Frisbee geht auf die Frisbie Pie Company aus Connecticut zurück, deren leere Kuchenformen Studierende sich zuwarfen, und Wham-O änderte nur die Schreibweise.

11. Oktober 2026 · 1 Min. Lesezeit · 3 Quellen

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Eine Plastikscheibe, ein Park, ein Hund, der hinterherrennt. Die Frisbee wirkt wie ein Produkt aus dem Spielzeuglabor. Ihr Name stammt aber aus einer Bäckerei.

Pies aus Bridgeport

William Russell Frisbie gründete laut New England Historical Society 1871 in Bridgeport im US-Bundesstaat Connecticut die Frisbie Pie Company. Die Firma lief gut: Laut dem Weltverband für Frisbeesport (WFDF) backte sie 1956 zu ihren besten Zeiten 80.000 Pies am Tag. Die Pies wurden in Blechformen verkauft, auf die laut New England Historical Society 10 Cent Pfand anfielen.

Und hier kommt die Legende ins Spiel: Studierende in Yale und an anderen Unis sollen die leeren Formen geworfen haben. Damit der Fänger aufpasst, riefen sie „Frisbie!“. Die New England Historical Society nennt das ausdrücklich eine Überlieferung, auch der WFDF erzählt die Geschichte so.

Plastik statt Blech

An der Westküste tüftelte unterdessen Walter Frederick „Fred“ Morrison an einer Wurfscheibe aus Plastik. Laut Sky History entwickelte er sie 1948 zusammen mit Warren Franscioni. Später verkaufte Morrison eine verbesserte Version namens „Pluto Platter“, passend zum damaligen UFO-Hype.

Mitte der 1950er kaufte die Spielzeugfirma Wham-O ihm die Rechte ab. Die Quellen nennen 1956 oder 1957. Am 23. Januar 1957 liefen laut Sky History die ersten Scheiben bei Wham-O vom Band.

Ein Name, ein Buchstabe anders

1958 nannte Wham-O die Scheibe dann „Frisbee“. Sky History schreibt ausdrücklich, dass der Name der Pie-Firma dabei falsch geschrieben wurde: aus „Frisbie“ wurde „Frisbee“. Laut New England Historical Society machte die Frisbie Pie Company im selben Jahr dicht. Die Marke „Frisbee“ wurde laut WFDF 1959 eingetragen.

Bonusfakt: 1972 spielten Rutgers und Princeton das erste Ultimate-Frisbee-Spiel zwischen zwei Unis, Rutgers gewann 29 zu 27.

Laut WFDF wurden weltweit über 100 Millionen Wurfscheiben verkauft. Die Bäckerei hat davon nichts mehr erlebt, ihr Name fliegt trotzdem weiter.

Die Beweise

  1. 1New England Historical Society: A Brief History of the Frisbee
  2. 2Sky HISTORY: First frisbees produced
  3. 3WFDF: History of Flying Disc

Wie WTF ist das?

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5

🎃 Der goldene Kürbis! Hier ist dein geheimer Halloween-Fakt:

Die ersten Kürbislaternen waren Rüben. In Irland und anderen keltischen Gegenden schnitzten Menschen im 19. und frühen 20. Jahrhundert Fratzen in Rüben, manchmal auch in Kartoffeln oder Rote Bete, und stellten eine Kerze hinein. Das sollte den ruhelosen Geist „Stingy Jack“ fernhalten, der weder in den Himmel noch in die Hölle durfte. Im irischen Nationalmuseum in County Mayo liegt bis heute der Gipsabguss einer geschnitzten Rübe aus Donegal mit einem „verkniffenen, wütenden Gesicht“.

Quelle: Smithsonian Magazine