Und ja, das stimmt wirklich.

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WTF?!
Marken & Erfindungen Fakt #119

Wrigley-Kaugummi war anfangs nur eine Gratisbeigabe zu Backpulver

William Wrigley Jr. verkaufte erst Seife mit Backpulver als Zugabe, dann Backpulver mit Kaugummi als Zugabe, und beide Male war das Geschenk gefragter als das eigentliche Produkt.

10. Oktober 2026 · 1 Min. Lesezeit · 2 Quellen

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Juicy Fruit, Spearmint, Wrigley: Die Marke steht seit über hundert Jahren für Kaugummi. Dabei wollte der Gründer ursprünglich etwas ganz anderes verkaufen.

Seife, die keiner wollte

Laut Encyclopedia.com zog William Wrigley Jr. 1891 mit 29 Jahren nach Chicago, um dort für die Seifenfirma seines Vaters zu verkaufen. Laut EBSCO hatte er bei der Ankunft angeblich nur 32 Dollar in der Tasche. Das Problem: Die Händler hatten wenig Lust auf die Scheuerseife, an der sie kaum etwas verdienten.

Also setzte Wrigley auf Zugaben. Laut Encyclopedia.com kaufte er 65.000 billige rote Regenschirme und verschenkte sie zur Seife. Die Farbe lief im Regen aus, verkauft hat sich die Seife trotzdem. Sein Fazit soll gelautet haben: „Everybody likes something extra, for nothing.“ Also: Jeder mag etwas extra, umsonst.

Das Geschenk gewinnt, zweimal

Als Nächstes legte er Backpulver als Gratisbeigabe dazu. Laut EBSCO merkte er schnell, dass das Backpulver beliebter war als die Seife. 1892 ließ er die Seife fallen und verkaufte nur noch Backpulver.

Dann wiederholte sich die Geschichte. Als neue Zugabe gab es Kaugummi, laut EBSCO zwei Päckchen pro Einkauf. Und wieder war das Geschenk gefragter als das Produkt. Wrigley zog die Konsequenz und stieg ganz auf Kaugummi um.

Vom Werbegeschenk zur Marke

Seine ersten Kaugummis hießen laut EBSCO Lotta und Vassar. 1893 kam Juicy Fruit auf den Markt, kurz darauf Spearmint. Hergestellt wurden sie anfangs von einer Zulieferfirma, die Wrigley 1909 kaufte und mit seiner eigenen zusammenlegte.

Bonusfakt: Laut Encyclopedia.com stiegen Wrigleys Umsätze bis 1910 von 170.000 Dollar auf mehr als 3 Millionen Dollar.

Eine der bekanntesten Kaugummimarken der Welt war also zuerst die Zugabe zur Zugabe.

Die Beweise

  1. 1EBSCO: William Wrigley, Jr.
  2. 2Encyclopedia.com: Wm. Wrigley Jr. Company

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5

🎃 Der goldene Kürbis! Hier ist dein geheimer Halloween-Fakt:

Die ersten Kürbislaternen waren Rüben. In Irland und anderen keltischen Gegenden schnitzten Menschen im 19. und frühen 20. Jahrhundert Fratzen in Rüben, manchmal auch in Kartoffeln oder Rote Bete, und stellten eine Kerze hinein. Das sollte den ruhelosen Geist „Stingy Jack“ fernhalten, der weder in den Himmel noch in die Hölle durfte. Im irischen Nationalmuseum in County Mayo liegt bis heute der Gipsabguss einer geschnitzten Rübe aus Donegal mit einem „verkniffenen, wütenden Gesicht“.

Quelle: Smithsonian Magazine