Und ja, das stimmt wirklich.

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Mythen & Irrtümer Fakt #254

Strauße stecken den Kopf nicht in den Sand, sie drehen ihre Eier

Strauße vergraben ihren Kopf nie im Sand. Sie legen ihre Eier in Mulden im Boden und wenden sie mit dem Schnabel, was von Weitem so aussieht.

23. Oktober 2026 · 1 Min. Lesezeit · 2 Quellen

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„Den Kopf in den Sand stecken“ heißt: Probleme ignorieren und hoffen, dass sie weggehen. Das Vorbild ist der Strauß. Nur macht der Strauß das gar nicht.

Was wirklich im Sand passiert

Strauße bauen keine Nester. Stattdessen graben sie Mulden in den Sand und legen ihre Eier hinein. Beide Eltern kümmern sich ums Brüten und wenden die Eier dabei regelmäßig mit dem Schnabel. Dafür muss der Kopf tief nach unten, in die Mulde hinein.

Von Weitem sieht das genau so aus, als würde der Vogel seinen Kopf im Boden versenken. Dazu kommt: Der Kopf eines Straußes ist im Vergleich zum riesigen Körper winzig. Senkt er ihn zum Grasen, scheint er einfach zu verschwinden.

Ducken statt verstecken

Wird ein Strauß bedroht, legt er sich manchmal flach hin und drückt Kopf und Hals auf den Boden. So verschmilzt er besser mit der Umgebung und ist schwerer zu erwischen. Das ist eine clevere Tarnung, aber kein Kopf im Sand.

Meistens wählt er ohnehin eine andere Strategie: wegrennen. Laut „Science World“ sprinten Strauße bis zu 70 Kilometer pro Stunde und halten ihr Spitzentempo bis zu einer halben Stunde.

Bonusfakt: Strauße legen die größten Eier aller Vögel und haben die größten Augen aller Landtiere.

Woher der Mythos stammt, ist nicht ganz klar. Laut der McGill University reicht er zurück bis ins alte Rom. Seitdem hat das Bild den Vogel nicht mehr losgelassen.

Der Strauß ist also kein Feigling, sondern ein Elternteil bei der Arbeit. Mit Sand im Schnabel und 70 Sachen in den Beinen.

Die Beweise

  1. 1McGill Office for Science and Society: Ostriches Do Not Really Stick Their Heads in the Sand
  2. 2Science World: Do ostriches really bury their heads in the sand?

Wie WTF ist das?

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5

🎃 Der goldene Kürbis! Hier ist dein geheimer Halloween-Fakt:

Die ersten Kürbislaternen waren Rüben. In Irland und anderen keltischen Gegenden schnitzten Menschen im 19. und frühen 20. Jahrhundert Fratzen in Rüben, manchmal auch in Kartoffeln oder Rote Bete, und stellten eine Kerze hinein. Das sollte den ruhelosen Geist „Stingy Jack“ fernhalten, der weder in den Himmel noch in die Hölle durfte. Im irischen Nationalmuseum in County Mayo liegt bis heute der Gipsabguss einer geschnitzten Rübe aus Donegal mit einem „verkniffenen, wütenden Gesicht“.

Quelle: Smithsonian Magazine