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Survival
WTF?!
Survival Fakt #101

33 Bergleute steckten 69 Tage unter der Erde fest, und alle kamen wieder hoch

Nach 69 Tagen in rund 700 Metern Tiefe wurden 2010 alle 33 eingeschlossenen Bergleute der chilenischen Mine San José gerettet.

4. Oktober 2026 · 1 Min. Lesezeit · 5 Quellen

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33 Bergleute steckten ___ Tage unter der Erde fest, und alle kamen wieder hoch

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Am 5. August 2010 stürzte in der Mine San José in der chilenischen Atacamawüste die Hauptrampe ein. Darunter: 33 Bergleute, rund 700 Meter tief im Berg. Von oben wusste niemand, ob überhaupt noch jemand lebte.

Ein Zettel am Bohrkopf

Die Notvorräte im Schutzraum waren nur für zwei bis drei Tage gedacht. Oben bohrten Rettungsteams trotzdem eine Sonde nach der anderen in die Tiefe. Am 22. August, 17 Tage nach dem Einsturz, kam ein Bohrer wieder hoch, an dem ein Zettel klebte: „Estamos bien en el refugio, los 33“, also „Uns geht es gut im Schutzraum, uns 33“.

Eine Kamera, die durch das Bohrloch hinuntergelassen wurde, bestätigte es: Alle lebten. Ab da kam Nachschub über schmale Röhren, die sogenannten Palomas, „Tauben“. Eine Lieferung brauchte etwa eine Stunde bis nach unten.

Tipps aus der Raumfahrt

Chile holte sich Rat bei der NASA, wie man Menschen monatelang auf engem Raum körperlich und psychisch fit hält. Ein vierköpfiges NASA-Team aus Ärzten, einem Psychologen und einem Ingenieur verbrachte drei Tage vor Ort. Zu ihren Vorschlägen gehörten zusätzliches Vitamin D und ein fester Tagesablauf mit Bewegung.

Auch bei der Rettungskapsel redete die NASA mit. Ihr Engineering and Safety Center lieferte rund 75 Empfehlungen für das Design. Heraus kam die Fénix: etwa 4 Meter lang und nur rund 54 Zentimeter breit. Gerade genug Platz für einen Menschen in einem Schacht durch den Fels.

33 von 33

Am Abend des 12. Oktober startete die Bergung. Florencio Ávalos fuhr als Erster nach oben, Schichtleiter Luis Urzúa als Letzter. Am 13. Oktober, nach 69 Tagen unter Tage, waren alle 33 Männer sicher an der Oberfläche.

Allein im Livestream sollen geschätzt 5,3 Millionen Menschen die Rettung verfolgt haben.

Ein Zettel, eine Kapsel, 33 Namen auf der Liste der Geretteten. Kein einziger fehlte.

Die Beweise

  1. 1Britannica: Chile mine rescue of 2010
  2. 2PBS News: Timeline: Trapped Chilean Miners May Be Near Rescue
  3. 3NASA: NASA Team Honored For Assisting Chilean Miner Rescue
  4. 4Universe Today: How NASA Helped Rescue the Chilean Miners
  5. 5Wikipedia: 2010 Copiapó mining accident

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🎃 Der goldene Kürbis! Hier ist dein geheimer Halloween-Fakt:

Die ersten Kürbislaternen waren Rüben. In Irland und anderen keltischen Gegenden schnitzten Menschen im 19. und frühen 20. Jahrhundert Fratzen in Rüben, manchmal auch in Kartoffeln oder Rote Bete, und stellten eine Kerze hinein. Das sollte den ruhelosen Geist „Stingy Jack“ fernhalten, der weder in den Himmel noch in die Hölle durfte. Im irischen Nationalmuseum in County Mayo liegt bis heute der Gipsabguss einer geschnitzten Rübe aus Donegal mit einem „verkniffenen, wütenden Gesicht“.

Quelle: Smithsonian Magazine