Und ja, das stimmt wirklich.

Geld & Wirtschaft
WTF?!
Geld & Wirtschaft Fakt #248

Eine Briefmarke für einen Cent wurde für 8,3 Millionen Dollar verkauft

Die „British Guiana 1c Magenta“ von 1856 ist die einzige ihrer Art. 2021 kaufte sie der Händler Stanley Gibbons für rund 8,3 Millionen Dollar.

23. Oktober 2026 · 1 Min. Lesezeit · 2 Quellen

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Eine Briefmarke für einen Cent wurde für ___ Millionen Dollar verkauft

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Schön ist sie nicht. Sie ist trüb dunkelrot, achteckig zugeschnitten und mit Tinte bekritzelt. Trotzdem nennen Sammler sie die „Mona Lisa der Briefmarken“.

Ein Cent mit Geschichte

Die „British Guiana 1c Magenta“ stammt aus dem Jahr 1856 und kommt aus der damaligen britischen Kolonie Britisch-Guayana in Südamerika. Laut „Euronews“ ist sie die einzige ihrer Art. Es gibt also genau ein Exemplar auf der ganzen Welt.

Ihr Weg durch die Geschichte ist fast so seltsam wie ihr Preis. Laut NPR wurde sie von einem 12-jährigen Jungen entdeckt. 1920 beschlagnahmte Frankreich sie als Reparation von Deutschland. Später gehörte sie dem US-Erben John du Pont, der sie sogar noch besaß, als er im Gefängnis saß.

Teurer und wieder billiger

2014 wurde die Marke bei Sotheby’s für 9,5 Millionen Dollar versteigert. Käufer war der Schuhdesigner Stuart Weitzman. 2021 brachte er sie erneut bei Sotheby’s unter den Hammer, erwartet wurden rund 15 Millionen Dollar.

Am Ende zahlte der Briefmarkenhändler Stanley Gibbons laut „Euronews“ insgesamt rund 8,3 Millionen Dollar, also umgerechnet etwa 6,3 Millionen britische Pfund. Weniger als beim letzten Mal, aber immer noch genug, um sie zur wertvollsten Briefmarke der Welt zu machen.

Bonusfakt: Nach dem Kauf stellte Stanley Gibbons die Marke in London aus, damit jeder sie einmal mit eigenen Augen sehen kann.

Zur Einordnung: Ein Cent auf der Marke, 8,3 Millionen Dollar an der Kasse. Kaum ein anderes Stück Papier hat eine so absurde Wertsteigerung hinter sich.

Wer also zu Hause eine Kiste mit alten Briefen hat, darf ruhig mal genauer hinsehen. Die Chancen sind winzig, aber ein Junge mit 12 Jahren hatte auch kein Glück erwartet.

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Die Beweise

  1. 1Euronews: The ‘Mona Lisa’ of stamps, worth $8 million, goes on display in London
  2. 2NPR: Sotheby’s To Auction Rare Stamp That Last Sold For $9.5 Million

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🎃 Der goldene Kürbis! Hier ist dein geheimer Halloween-Fakt:

Die ersten Kürbislaternen waren Rüben. In Irland und anderen keltischen Gegenden schnitzten Menschen im 19. und frühen 20. Jahrhundert Fratzen in Rüben, manchmal auch in Kartoffeln oder Rote Bete, und stellten eine Kerze hinein. Das sollte den ruhelosen Geist „Stingy Jack“ fernhalten, der weder in den Himmel noch in die Hölle durfte. Im irischen Nationalmuseum in County Mayo liegt bis heute der Gipsabguss einer geschnitzten Rübe aus Donegal mit einem „verkniffenen, wütenden Gesicht“.

Quelle: Smithsonian Magazine