Und ja, das stimmt wirklich.

Verbrechen & Rätsel
WTF?!
Verbrechen & Rätsel Fakt #252

Dieses Buch ist rund 600 Jahre alt und niemand kann es lesen

Das Voynich-Manuskript wurde laut Radiokarbon-Datierung zwischen 1404 und 1438 hergestellt. Seine Schrift und Sprache hat bis heute niemand entschlüsselt.

23. Oktober 2026 · 1 Min. Lesezeit · 2 Quellen

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Dieses Buch ist rund ___ Jahre alt und niemand kann es lesen

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Es gibt Bücher, die schwer zu lesen sind. Und es gibt das Voynich-Manuskript. Das kann seit Jahrhunderten niemand lesen, nicht einmal Profis.

Ein Buch voller Fragen

Das Manuskript liegt heute an der Yale University in den USA und hat rund 240 Seiten. Geschrieben ist es in einer Schrift, die sonst nirgends vorkommt, in einer Sprache, die niemand kennt.

Dazu kommen Bilder, die das Rätsel noch größer machen. Zu sehen sind Gewächse, die wie Pflanzen aussehen, aber keiner bekannten Art eindeutig zuzuordnen sind. Dazu Zeichnungen, die an Laborgeräte erinnern, kosmische Symbole und Frauen in Badebecken. Ob es ein Kräuterbuch ist, ein Geheimcode oder ein raffinierter Scherz, weiß bis heute niemand.

Der Blick ins Labor

Wenigstens beim Alter gibt es inzwischen eine Antwort. 2009 nahm ein Team der University of Arizona um Greg Hodgins vier hauchdünne Streifen Pergament von Seiten, die wahrscheinlich nie neu gebunden worden waren. Mit einem Beschleuniger-Massenspektrometer bestimmten die Forscher das Alter des Materials.

Ergebnis: Das Pergament stammt aus der Zeit zwischen 1404 und 1438. Das Manuskript ist damit rund 100 Jahre älter, als viele vorher angenommen hatten. Das Buch ist also eine echte Handschrift aus dem frühen 15. Jahrhundert und keine spätere Fälschung auf neuem Material.

Bonusfakt: Für die Datierung reichten Streifen von nur etwa einem Zoll Länge, also rund zweieinhalb Zentimetern. Das Buch blieb dabei praktisch unversehrt.

Was drinsteht, beantwortet das Alter allerdings nicht. Kryptografen, Sprachforscher und Hobbydetektive haben sich daran versucht. Laut „Medievalists.net“ hat es bislang niemand geknackt.

Ein Buch, das 600 Jahre durchgehalten hat, ohne ein einziges Geheimnis preiszugeben. Respekt.

Die Beweise

  1. 1Live Science: Mystery Book Gives Up a Secret
  2. 2Medievalists.net: Mysterious Voynich manuscript dates back to the 15th century

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5

🎃 Der goldene Kürbis! Hier ist dein geheimer Halloween-Fakt:

Die ersten Kürbislaternen waren Rüben. In Irland und anderen keltischen Gegenden schnitzten Menschen im 19. und frühen 20. Jahrhundert Fratzen in Rüben, manchmal auch in Kartoffeln oder Rote Bete, und stellten eine Kerze hinein. Das sollte den ruhelosen Geist „Stingy Jack“ fernhalten, der weder in den Himmel noch in die Hölle durfte. Im irischen Nationalmuseum in County Mayo liegt bis heute der Gipsabguss einer geschnitzten Rübe aus Donegal mit einem „verkniffenen, wütenden Gesicht“.

Quelle: Smithsonian Magazine