Und ja, das stimmt wirklich.

Verbrechen & Rätsel
WTF?!
Verbrechen & Rätsel Fakt #261

Dieses kleine Rembrandt-Porträt wurde schon 4-mal gestohlen

Rembrandts „Bildnis des Jacob de Gheyn III“ in der Londoner Dulwich Picture Gallery wurde 4-mal gestohlen. Laut Guinness World Records ist es das Gemälde mit den meisten erfassten Diebstählen.

24. Oktober 2026 · 1 Min. Lesezeit · 2 Quellen

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Dieses kleine Rembrandt-Porträt wurde schon ___-mal gestohlen

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Manche Kunstwerke sind berühmt, weil sie schön sind. Dieses hier ist berühmt, weil es ständig verschwindet.

Der „Rembrandt zum Mitnehmen“

In der Dulwich Picture Gallery im Süden Londons hängt ein kleines Porträt von Rembrandt aus dem Jahr 1632. Es zeigt Jacob de Gheyn III, einen niederländischen Kupferstecher. Ein eher unscheinbares Bild, wäre da nicht seine Kriminalakte.

Das Gemälde wurde 4-mal gestohlen, zuletzt 1983. Viermal verschwand es also aus derselben Galerie, und viermal fand es den Weg zurück. Das hat ihm einen Spitznamen eingebracht, den Museumsleute vermutlich nicht so gern hören: „Takeaway Rembrandt“, also Rembrandt zum Mitnehmen. Laut „The Art Newspaper“ hält es einen Eintrag bei Guinness World Records für die meisten erfassten Diebstähle eines einzelnen Gemäldes. „Londonist“ nennt es das meistgestohlene Bild der Welt.

Jedes Mal tauchte es wieder auf und landete zurück an seiner Wand. Deshalb kann man es heute noch besuchen.

Der nächste Versuch 2019

Ganz vorbei ist die Geschichte nicht. Im November 2019 brachen Unbekannte spätabends in die Galerie ein und versuchten, zwei Gemälde aus der Ausstellung „Rembrandt’s Light“ mitzunehmen. Die Sicherheitssysteme schlugen an, Wachleute griffen ein, die Polizei kam schnell.

Beide Bilder wurden noch auf dem Gelände sichergestellt. Der Täter entkam allerdings.

Bonusfakt: Ausgerechnet der „Rembrandt zum Mitnehmen“ war 2019 nicht betroffen. Er hing nicht in der Ausstellung.

Warum ausgerechnet dieses Bild so beliebt bei Dieben war? Vermutlich, weil es klein ist und ein echter Rembrandt. Eine gefährliche Kombination: leicht unter einen Mantel zu stecken und trotzdem ein Vermögen wert. Dass es danach praktisch unverkäuflich ist, weil jeder Händler es sofort erkennt, scheint die Diebe nicht abgeschreckt zu haben.

Andere Gemälde haben einen Stammplatz. Dieses hier hat eher eine Stammkundschaft.

Die Beweise

  1. 1The Art Newspaper: Attempted robbery of Rembrandt paintings at Dulwich Picture Gallery
  2. 2Londonist: Someone Tries To Steal Rembrandt Paintings From Dulwich Picture Gallery (Again)

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5

🎃 Der goldene Kürbis! Hier ist dein geheimer Halloween-Fakt:

Die ersten Kürbislaternen waren Rüben. In Irland und anderen keltischen Gegenden schnitzten Menschen im 19. und frühen 20. Jahrhundert Fratzen in Rüben, manchmal auch in Kartoffeln oder Rote Bete, und stellten eine Kerze hinein. Das sollte den ruhelosen Geist „Stingy Jack“ fernhalten, der weder in den Himmel noch in die Hölle durfte. Im irischen Nationalmuseum in County Mayo liegt bis heute der Gipsabguss einer geschnitzten Rübe aus Donegal mit einem „verkniffenen, wütenden Gesicht“.

Quelle: Smithsonian Magazine