Wie findest du diesen Fakt?
Pac-Man gehört zu den bekanntesten Gesichtern der Gaming-Geschichte. In Japan, wo alles anfing, hieß das Spiel aber ein bisschen anders.
Eine Pizza und ein Mampf-Geräusch
Das Spiel tauchte 1980 zuerst in Spielhallen in Tokio auf. Designer Toru Iwatani erzählte, die Figur sei von einer Pizza inspiriert, der ein Stück fehlte.
Der Name war ein Geräusch. Laut Malay Mail spielte „Puck-Man“ auf das japanische Wort „paku“ an, das so viel wie mampfen bedeutet. Genau das macht der gelbe Held das ganze Spiel über: Punkte mampfen und dabei den Geistern Blinky, Pinky, Inky und Clyde ausweichen.
Der Buchstabe musste weg
Für den US-Markt wurde aus „Puck“ dann „Pac“. Der Grund: Der alte Name ließ sich zu leicht verändern. Das Computer History Museum schreibt, das Spiel sei für das englischsprachige Publikum umbenannt worden, damit Vandalen aus „PUCK“ kein Schimpfwort machen. Malay Mail sagt es direkter: Man fürchtete, dass Spieler aus dem P ein F machen.
Geschadet hat der neue Name nicht. Laut ORF waren bis 1982 rund 400.000 Spielautomaten verkauft. Guinness World Records kürte Pac-Man später zum erfolgreichsten Münz-Arcade-Spiel aller Zeiten.
Iwatani hatte außerdem ein anderes Publikum im Kopf als die Alien-Ballerspiele dieser Zeit. Er zielte auf Frauen und Paare, und der erste Automat stand zum Test in einem Kino in Shibuya.
Bonusfakt: Ein perfektes Pac-Man-Spiel bringt 3.333.360 Punkte. Dafür musst du Level 256 schaffen, ohne ein Leben zu verlieren, und unterwegs jeden Punkt, jede Frucht und jeden Geist fressen.
Eine Pizza, ein Mampf-Geräusch und ein riskanter Buchstabe: So kam eine Gaming-Ikone zu ihrem Namen.