Wie findest du diesen Fakt?
Der berühmteste Klempner der Welt hieß am Anfang gar nicht Mario. Und den Namen, den er schließlich bekam, trug ein echter Mann aus dem US-Bundesstaat Washington, der offenbar wegen der Miete vorbeikam.
Darf ich vorstellen: Jumpman
Als Mario 1981 in Donkey Kong seinen ersten Auftritt hatte, war er laut FOX 5 New York ein Zimmermann namens Jumpman. Die US-Niederlassung von Nintendo suchte einen besseren Namen für den amerikanischen Markt, hatte aber noch keinen gefunden.
Nintendo of America mietete damals ein Lagerhaus mit 60.000 Quadratfuß, also rund 5.600 Quadratmetern, in Tukwila, einem Vorort von Seattle. Vermieter war ein örtlicher Immobilienunternehmer namens Mario A. Segale.
Die Miete war zu spät
Laut David Sheffs Buch „Game Over“, das die New York Times zitiert, war Nintendo mit der Miete im Rückstand. Segale kam vorbei und stellte Minoru Arakawa, den damaligen Chef von Nintendo of America, vor dem versammelten Team zur Rede. Nachdem er wieder weg war, hatte das Team seinen Namen: Super Mario.
Das Gesicht von Nintendo ist also nach einem Mann benannt, der eine offene Miete eintreiben wollte. In einem Nintendo-Video von 2015 bestätigte Mario-Erfinder Shigeru Miyamoto laut der New York Times, dass Segale die Inspiration für den Namen war.
Segale selbst blieb gelassen. In einem Interview von 1993 scherzte er: „Man könnte sagen, ich warte immer noch auf meine Tantiemen-Schecks.“
Bonusfakt: Der 10. März gilt als Mario-Tag, weil das Datum auf Englisch abgekürzt als „MAR10“ aussieht wie Marios Name.
Ein Streit um die Miete in einem Lagerhaus gab der Spielewelt ihren größten Namen.