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Sport Fakt #033

Ein Astronaut hat 1971 auf dem Mond Golf gespielt

Bei Apollo 14 im Februar 1971 schlug Alan Shepard mit einem selbstgebauten Golfschläger zwei Golfbälle auf dem Mond.

3. September 2026 · 2 Min. Lesezeit · 2 Quellen

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Bei Apollo ___ im Februar 1971 schlug Alan Shepard mit einem selbstgebauten Golfschläger zwei Golfbälle auf dem Mond.

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Die meisten Menschen spielen Golf auf grünem Rasen. Alan Shepard wählte grauen Mondstaub. Im Februar 1971 schlug der Astronaut bei der Mission Apollo 14 zwei Golfbälle auf dem Mond. Golf ist damit eine der ganz wenigen Sportarten, die je auf einem anderen Himmelskörper betrieben wurden.

Ein Schläger im Raumanzug

Shepard war nicht irgendwer. Er war der erste US-Amerikaner im Weltraum und bei Apollo 14 der Kommandant. Und er war Golffan.

Einen normalen Golfschläger konnte er natürlich nicht einfach mitnehmen. Also bastelte er sich einen: Er nahm den Kopf eines Eisens 6 der Marke Wilson und befestigte ihn am Griff eines Werkzeugs, das eigentlich zum Einsammeln von Mondgestein gedacht war. Laut dem National Air and Space Museum passte der Schlägerkopf so in eine Tasche seines Raumanzugs.

„Meilen und Meilen“

Auf dem Mond war Shepard ziemlich zufrieden mit sich. Über seinen zweiten Schlag sagte er sinngemäß, der Ball fliege „Meilen und Meilen und Meilen“. Er selbst schätzte die Weite auf rund 200 Yards.

Die Wahrheit kam erst Jahrzehnte später ans Licht. Der Bildspezialist Andy Saunders wertete alte Fotos und Videoaufnahmen der Mission aus und verglich sie mit Satellitenbildern der NASA-Sonde Lunar Reconnaissance Orbiter. Ergebnis laut dem Magazin Astronomy: Der zweite Ball flog etwa 40 Yards, also rund 37 Meter.

Fairerweise muss man sagen: In einem steifen Raumanzug und mit einem Werkzeuggriff als Schaft ist jeder Schlag eine kleine Meisterleistung.

Den echten Schlägerkopf schenkte Shepard nach der Rückkehr dem Museum des US-Golfverbands USGA in New Jersey. Eine Replik übergab er 1975 dem Smithsonian.

Golf ohne Luftwiderstand

Theoretisch ist der Mond ein Paradies für weite Schläge: Es gibt keine Luft, die bremst, und die Schwerkraft beträgt nur ein Sechstel der irdischen. Nur bringt das alles wenig, wenn man sich im Raumanzug kaum drehen kann.

Die beiden Bälle liegen bis heute dort oben. Das ist wohl der abgelegenste Golfplatz, den es gibt, und niemand hat dort je eingelocht.

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Die Beweise

  1. 1Smithsonian National Air and Space Museum: Head, Golf Club, Apollo 14, Replica
  2. 2Astronomy: Alan Shepard smacked golf balls on the Moon — and now we know where they landed

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🎃 Der goldene Kürbis! Hier ist dein geheimer Halloween-Fakt:

Die ersten Kürbislaternen waren Rüben. In Irland und anderen keltischen Gegenden schnitzten Menschen im 19. und frühen 20. Jahrhundert Fratzen in Rüben, manchmal auch in Kartoffeln oder Rote Bete, und stellten eine Kerze hinein. Das sollte den ruhelosen Geist „Stingy Jack“ fernhalten, der weder in den Himmel noch in die Hölle durfte. Im irischen Nationalmuseum in County Mayo liegt bis heute der Gipsabguss einer geschnitzten Rübe aus Donegal mit einem „verkniffenen, wütenden Gesicht“.

Quelle: Smithsonian Magazine