Und ja, das stimmt wirklich.

Verbrechen & Rätsel
WTF?!
Verbrechen & Rätsel Fakt #220

In diesem Museum hängen seit 1990 leere Rahmen an der Wand

1990 stahlen zwei Männer in Polizeiuniform 13 Kunstwerke aus dem Isabella Stewart Gardner Museum in Boston. Die Bilder sind verschwunden, die leeren Rahmen hängen noch immer.

21. Oktober 2026 · 1 Min. Lesezeit · 2 Quellen

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Welche Zahl gehört in die Lücke?

1990 stahlen zwei Männer in Polizeiuniform ___ Kunstwerke aus dem Isabella Stewart Gardner Museum in Boston. Die Bilder sind verschwunden, die leeren Rahmen hängen noch immer.

Dein Urteil

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Wer heute durch das Isabella Stewart Gardner Museum in Boston geht, sieht an manchen Wänden: nichts. Nur einen goldenen Rahmen ohne Bild. Das ist kein Kunstkonzept, sondern die Erinnerung an den größten ungelösten Kunstraub der USA.

Die Nacht nach dem St. Patrick’s Day

Kurz nach Mitternacht am 18. März 1990 klingelten zwei Männer in Uniformen der Bostoner Polizei an der Museumstür. Sie seien wegen eines Notrufs da, sagten sie. Ein Wachmann ließ sie herein. Ein Fehler, wie sich herausstellte.

Die falschen Polizisten blieben 81 Minuten im Haus. Danach fehlten 13 Kunstwerke, zusammen mehr als 500 Millionen Dollar wert. Darunter Rembrandts einziges bekanntes Seestück, „Christus im Sturm auf dem See Genezareth“ von 1633, und Vermeers „Das Konzert“, eines von nur rund 36 bekannten Gemälden des Malers. Dazu kam ein Bild von Manet.

Zehn Millionen Dollar Belohnung

Seitdem hat niemand die Bilder wieder gesehen. 2017 verdoppelte das Museum die Belohnung für Hinweise, die zur Rückgabe führen, von fünf auf zehn Millionen Dollar. Gefunden wurde trotzdem nichts.

Und die leeren Rahmen? Die hängen noch. Isabella Stewart Gardner hatte in ihrem Testament festgelegt, dass ihre Sammlung so bleiben soll, wie sie sie eingerichtet hat. Also bleiben auch die Rahmen dort, wo die Bilder hingehören, als Platzhalter für die Rückkehr.

Bonusfakt: Die Diebe nahmen nicht nur Gemälde mit. Laut „Hyperallergic“ gehören zu den 13 gestohlenen Objekten auch fünf Werke von Degas.

Der Fall ist eines der größten Rätsel der Kunstwelt. Es gibt Theorien und Spekulationen, aber keine Bilder.

Ein Museum, das seine Lücken ausstellt. Irgendwie das ehrlichste Exponat im ganzen Haus.

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Die Beweise

  1. 1Hyperallergic: Gardner Museum Doubles Reward to $10M for Return of Art Stolen in 1990
  2. 2WPTV: $10 million reward deadline approaches in unsolved art heist

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5

🎃 Der goldene Kürbis! Hier ist dein geheimer Halloween-Fakt:

Die ersten Kürbislaternen waren Rüben. In Irland und anderen keltischen Gegenden schnitzten Menschen im 19. und frühen 20. Jahrhundert Fratzen in Rüben, manchmal auch in Kartoffeln oder Rote Bete, und stellten eine Kerze hinein. Das sollte den ruhelosen Geist „Stingy Jack“ fernhalten, der weder in den Himmel noch in die Hölle durfte. Im irischen Nationalmuseum in County Mayo liegt bis heute der Gipsabguss einer geschnitzten Rübe aus Donegal mit einem „verkniffenen, wütenden Gesicht“.

Quelle: Smithsonian Magazine