Und ja, das stimmt wirklich.

Ozean & Tiefsee
WTF?!
Ozean & Tiefsee Fakt #258

Der rätselhafte „Bloop“ aus dem Pazifik war 8 Jahre lang ein Mysterium

1997 fingen Unterwassermikrofone im Pazifik ein lautes, tiefes Geräusch auf. Erst Jahre später fand die US-Behörde NOAA heraus, woher der „Bloop“ kam.

23. Oktober 2026 · 1 Min. Lesezeit · 2 Quellen

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Im Sommer 1997 hörten Forschende im Pazifik etwas, das sie sich nicht erklären konnten. Ein tiefes, anschwellendes Geräusch, das sie „Bloop“ nannten.

Ein Geräusch quer über den Ozean

Die US-Behörde NOAA überwacht den Ozean mit Unterwassermikrofonen, sogenannten Hydrofonen. Laut NOAA wurde der Bloop von mehreren dieser Geräte aufgefangen, die mehr als 3.219 Kilometer voneinander entfernt waren. So weit reicht kaum ein Geräusch.

Laut ScienceAlert dauerte der Bloop etwa eine Minute. Er klang ähnlich wie Laute von Tieren, war aber viel lauter als alles, was man von Meerestieren kannte. Kein Wunder, dass schnell Spekulationen auftauchten: Gab es in der Tiefsee ein riesiges unbekanntes Lebewesen?

Die Auflösung

Die Antwort war weniger gruselig, aber trotzdem spannend. Laut NOAA stammte der Bloop von einem Eisbeben. So nennt man das Geräusch, das entsteht, wenn große Eisberge brechen oder sich riesige Eisstücke von Gletschern in der Antarktis lösen.

Laut ScienceAlert kam NOAA der Sache 2005 auf die Spur, bei akustischen Messungen vor der Antarktis südlich von Südamerika. Laut ScienceAlert war die Sache spätestens 2011 endgültig geklärt. Bis dahin hatte das Rätsel rund 8 Jahre lang Fans von Seeungeheuern beschäftigt.

Bonusfakt: Laut ScienceAlert war der Bloop eines der lautesten Unterwassergeräusche, die je aufgezeichnet wurden. Vermutet wurden vorher unter anderem Militärübungen, Schiffe, ein Riesenkalmar und Blauwale.

Schall reist im Wasser deutlich weiter als in der Luft. Deshalb können Hydrofone Ereignisse aufzeichnen, die viele Tausend Kilometer entfernt passieren, etwa Erdbeben, Wale oder eben brechendes Eis.

Ein Monster war es also nicht. Aber ein Eisberg, dessen Knacken man über einen halben Ozean hinweg hören kann, ist eigentlich auch ziemlich beeindruckend.

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Die Beweise

  1. 1NOAA Ocean Service: What is the bloop?
  2. 2ScienceAlert: Listen to The Pacific "Bloop" Sound That Flummoxed Scientists For 8 Years

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🎃 Der goldene Kürbis! Hier ist dein geheimer Halloween-Fakt:

Die ersten Kürbislaternen waren Rüben. In Irland und anderen keltischen Gegenden schnitzten Menschen im 19. und frühen 20. Jahrhundert Fratzen in Rüben, manchmal auch in Kartoffeln oder Rote Bete, und stellten eine Kerze hinein. Das sollte den ruhelosen Geist „Stingy Jack“ fernhalten, der weder in den Himmel noch in die Hölle durfte. Im irischen Nationalmuseum in County Mayo liegt bis heute der Gipsabguss einer geschnitzten Rübe aus Donegal mit einem „verkniffenen, wütenden Gesicht“.

Quelle: Smithsonian Magazine