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Heute ist die Mona Lisa das berühmteste Gemälde der Welt. Vor 1911 war sie zwar bekannt, aber längst nicht der Superstar von heute. Dann wurde sie gestohlen.
Ein Bild verschwindet
Am 21. August 1911 nahm der italienische Handwerker Vincenzo Perugia die Mona Lisa im Louvre in Paris einfach von der Wand und trug sie hinaus. Laut dem Smithsonian Magazine fiel es rund 26 Stunden lang niemandem auf, dass das Bild fehlte.
Als der Diebstahl entdeckt wurde, war die Aufregung riesig. Zeitungen auf der ganzen Welt berichteten, die Polizei ermittelte in alle Richtungen. Laut Smithsonian wurde sogar der junge Maler Pablo Picasso befragt.
Menschen kamen, um die leere Wand zu sehen
Das Seltsamste: Als der Louvre wieder öffnete, kamen Menschen, um sich die Lücke anzusehen, an der die Mona Lisa gehangen hatte. Laut Smithsonian gehörte auch der Schriftsteller Franz Kafka dazu.
Mehr als zwei Jahre blieb das Bild verschwunden. Erst im Dezember 1913 tauchte es in Florenz wieder auf, als Perugia versuchte, es dort zu verkaufen. Er wurde festgenommen.
Bonusfakt: Laut NPR wurde Perugia nur zu acht Monaten Gefängnis verurteilt. Er gab an, ein Patriot zu sein, und behauptete, Napoleon habe das Bild aus Italien gestohlen.
Als die Mona Lisa wieder im Louvre hing, war sie berühmter als je zuvor. Laut Smithsonian kamen in den ersten zwei Tagen nach ihrer Rückkehr über 100.000 Menschen, um sie zu sehen.
Der Diebstahl hatte aus einem bekannten Gemälde eine Legende gemacht. Ihre Geschichte war jetzt in jeder Zeitung erzählt worden, und jeder kannte ihr Gesicht.
Heute hängt die Mona Lisa hinter Panzerglas, und täglich drängen sich Tausende vor ihr. Ein Teil ihres Ruhms geht auf einen Mann zurück, der sie einfach unter den Arm geklemmt hat.