Und ja, das stimmt wirklich.

Wissenschaft
WTF?!
Wissenschaft Fakt #087

Dieser Honig ist 3.000 Jahre alt. Und er soll noch essbar sein.

Honig kann Jahrtausende überdauern, weil Bakterien darin buchstäblich verdursten.

30. September 2026 · 1 Min. Lesezeit · 3 Quellen

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Welche Zahl gehört in die Lücke?

Dieser Honig ist ___ Jahre alt. Und er soll noch essbar sein.

Dein Urteil

Wie findest du diesen Fakt?

Archäologen, die altägyptische Gräber untersuchten, stießen immer wieder auf Tongefäße mit Honig. Das Absurde: Der Honig soll nach rund 3.000 Jahren noch essbar gewesen sein. Fast jedes andere Lebensmittel wäre längst zu Staub zerfallen oder hätte sich in etwas verwandelt, das man nicht mal anfassen möchte.

Der Trick: Bakterien verdursten

Honig besteht zu etwa 80 Prozent aus Zucker und enthält nur rund 17 Prozent Wasser. Das klingt harmlos, ist für Mikroorganismen aber eine Todeszone. Zucker zieht Wasser an. Landet ein Bakterium im Honig, wird ihm das Wasser regelrecht aus den Zellen gesaugt. Es vertrocknet, bevor es sich vermehren kann.

Dass so wenig Wasser drin ist, haben die Bienen selbst erledigt. Frischer Nektar ist ziemlich flüssig. Im Stock fächeln die Bienen mit ihren Flügeln so lange Luft darüber, bis ein großer Teil des Wassers verdunstet ist. Erst dann verschließen sie die Wabe mit Wachs.

Plan B: Säure und ein eingebautes Desinfektionsmittel

Damit nicht genug. Honig ist ziemlich sauer, sein pH-Wert liegt meist etwa zwischen 3,5 und 4,5, ähnlich wie bei Orangensaft. Und Bienen geben ein Enzym namens Glucoseoxidase dazu. Kommt ein bisschen Feuchtigkeit an den Honig, entsteht daraus Wasserstoffperoxid, dasselbe Zeug, das in manchen Desinfektionsmitteln steckt.

Zucker, Säure und Wasserstoffperoxid: Bienen haben im Grunde ein dreifach gesichertes Konservierungssystem erfunden.

Der Haken

Ganz ewig hält Honig nur, wenn er gut verschlossen ist. Offen gelassen zieht er Wasser aus der Luft, und dann kann er doch gären. Kristallisiert er, ist das übrigens kein Zeichen von Verderb: Ein warmes Wasserbad, und er ist wieder flüssig.

Der Honig in deinem Küchenschrank wird dich also vermutlich überleben.

Die Beweise

  1. 1Wikipedia: Honig
  2. 2Smithsonian Magazine: The Science Behind Honey’s Eternal Shelf Life
  3. 3Healthline: Does Honey Ever Go Bad? What You Should Know

Wie WTF ist das?

Zieh den Regler und sag uns, wie sehr dich der Fakt umhaut.

5

🎃 Der goldene Kürbis! Hier ist dein geheimer Halloween-Fakt:

Die ersten Kürbislaternen waren Rüben. In Irland und anderen keltischen Gegenden schnitzten Menschen im 19. und frühen 20. Jahrhundert Fratzen in Rüben, manchmal auch in Kartoffeln oder Rote Bete, und stellten eine Kerze hinein. Das sollte den ruhelosen Geist „Stingy Jack“ fernhalten, der weder in den Himmel noch in die Hölle durfte. Im irischen Nationalmuseum in County Mayo liegt bis heute der Gipsabguss einer geschnitzten Rübe aus Donegal mit einem „verkniffenen, wütenden Gesicht“.

Quelle: Smithsonian Magazine