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Natur
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Natur Fakt #105

Dieser Wald in Utah ist ein einziger Baum und wiegt rund 6000 Tonnen

Pando in Utah sieht aus wie ein Espenwald, ist aber ein einziger Klon mit mehr als 40.000 Stämmen und rund 6000 Tonnen Gewicht.

6. Oktober 2026 · 2 Min. Lesezeit · 3 Quellen

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Dieser Wald in Utah ist ein einziger Baum und wiegt rund ___ Tonnen

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Stell dir einen Wald in Utah vor: Zehntausende helle Espenstämme, die Blätter zittern im Wind. Und jetzt vergiss alles, was du über Wälder weißt. Pando ist ein einziger Organismus, ein Klon der Amerikanischen Zitterpappel mit mehr als 40.000 Stämmen und einem geschätzten Gewicht von rund 6000 Tonnen.

Ein Wurzelwerk, Tausende Stämme

Pando wächst im Fishlake National Forest in Utah. Laut der US-Forstbehörde Forest Service ist er aus einem einzigen Samen entstanden und breitet sich aus, indem sein wachsendes Wurzelsystem immer neue Triebe nach oben schickt. Jeder Stamm, den du siehst, ist also ein Spross derselben Pflanze. EarthDate ergänzt: Genetische Analysen haben gezeigt, dass der ganze Wald ein einziges männliches Individuum ist.

Die Dimensionen sind absurd. Pando bedeckt 106 Acres, also rund 43 Hektar. EarthDate vergleicht das mit 80 American-Football-Feldern und schreibt, er sei doppelt so groß wie der nächstgrößte Espenklon. Sein Gewicht wird auf 13 Millionen Pfund geschätzt, also rund 6000 Tonnen. EarthDate nennt ihn den schwersten bekannten Organismus der Erde, und laut Forest Service gilt er als größter Organismus, der je gefunden wurde.

Uralte Wurzeln, junge Stämme

Wie alt ist Pando? So genau weiß das niemand. Der Forest Service schätzt, dass er am Ende der letzten Eiszeit entstanden ist. Laut EarthDate soll sein Wurzelsystem sogar 80.000 Jahre alt sein. Die Schätzungen liegen also weit auseinander, uralt ist er so oder so.

Die Stämme sind dagegen Jungspunde. EarthDate gibt ihr Durchschnittsalter mit 130 Jahren an. Der Name passt übrigens: Als Pando entdeckt wurde, wählten Fachleute ein lateinisches Wort, das „ich breite mich aus“ bedeutet.

Das Problem: hungrige Hirsche

In letzter Zeit geht es Pando nicht gut. Laut Forest Service liegt die fehlende Verjüngung vermutlich daran, dass Hirsche und andere Huftiere zu viel abfressen. Die Seite I Love History der Utah Historical Society schreibt, dass kaum kleine oder mittelgroße Triebe die alte Generation ersetzen, weil Hirsche, Wapitis und Rinder die jungen Schösslinge fressen.

Zäune helfen. Laut EarthDate gedeihen junge Espen, sobald sie eingezäunt sind, und ihre Zahl steigt fast auf das Zehnfache.

Pandos Spitzname lautet „Trembling Giant“, zitternder Riese: Dank ihrer auffällig abgeflachten Blattstiele zittern seine Blätter schon beim leisesten Windhauch.

Manche Wälder haben viele Bäume. Pando hat genau einen.

Die Beweise

  1. 1USDA Forest Service: Fishlake National Forest | Pando
  2. 2EarthDate: Pando - A Forest of One
  3. 3I Love History: The Pando Clone

Wie WTF ist das?

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5

🎃 Der goldene Kürbis! Hier ist dein geheimer Halloween-Fakt:

Die ersten Kürbislaternen waren Rüben. In Irland und anderen keltischen Gegenden schnitzten Menschen im 19. und frühen 20. Jahrhundert Fratzen in Rüben, manchmal auch in Kartoffeln oder Rote Bete, und stellten eine Kerze hinein. Das sollte den ruhelosen Geist „Stingy Jack“ fernhalten, der weder in den Himmel noch in die Hölle durfte. Im irischen Nationalmuseum in County Mayo liegt bis heute der Gipsabguss einer geschnitzten Rübe aus Donegal mit einem „verkniffenen, wütenden Gesicht“.

Quelle: Smithsonian Magazine